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    "The use of art - body perception"

    In der Ergotherapie greifen Therapeuten auf diverse therapeutische Handwerke zurück und setzen diese zielgenau und individuell geplant ein, je nach Erkrankung oder Gemütszustandes des Klienten. Hier kommt das Gewerk des „bildnerischen Gestaltens“ in Kombination mit der wahrnehmungszentrierten Methode zum Einsatz.(Weitere Handwerke an der Schule, neben anatomischen, medizinischen und psychologischen Fachinhalten: Holzhandwerk, Peddigrohr, Töpfern)

    Ziel soll die Selbsterfahrung des eigenen Körpers sein und die Wirkung des therapeutischen Handwerks für die Schüler spür- und erfahrbar zu machen und das bislang erlangte Wissen der Ausbildung anzuwenden und Neues zu erfahren. Weiterhin ist die Vernetzung der Schüler untereinander ein positiver Nebeneffekt, da das ganze Projekt in Gruppenarbeiten stattfindet

    Therapeutischer Hintergrund des Projekts: à Jeder Mensch hat einen Bezugsrahmen, der ihn begrenzt – seinen Körper. Nur wer diesen Rahmen genau kennt und verinnerlicht hat kann auch adäquat mit anderen Menschen in Kontakt treten à ist die Körperwahrnehmung gestört leidet die Kommunikationsfähigkeit und es können sich psychische Erkrankungen ausbilden.

    1.Projekttag: Einweisung und Projekterklärung, Abgipsen verschiedener Körperteile der jeweiligen Gruppenteilnehmer, Reflektion des Tages

     

    2.Projekttag: Zusammenführen der Einzelteile zu Skulpturen auf den Holzplatten, Reflektion des Tages

     

    3.Projekttag: Farbliches Gestalten des Gesamtwerkes in speziell ausgewählten Farbkontrasten, Reflektion des Tages und des Gesamtergebnisses