Medizinische Dokumentationsassistenz
Was tun Medizinische Dokumentationsassistenten?

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| Der reibungslose medizinisch-fachliche Informationsfluss liegt in der Verantwortung von medizinischen Dokumentationsassistenten. Sie erfassen, erschließen und archivieren regelmäßig anfallende medizinische Daten (z. B. Patientenaufnahme, Krankenakten).
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Ferner zählen neben dem Systematisieren, Verschlagworten und Verschlüsseln von Daten und Informationen auch das Entwerfen von Bildschirmmasken für Formulare und Dokumentationen zu den weiteren Tätigkeiten im medizinisch dokumentarischen Informationsmanagement.
Zudem wirken MDA beim Erstellen von Statistiken sowie deren Präsentation mit. Sie erheben klinische Studien im Rahmen von Arzneimittelprüfung, entwickeln und pflegen Datenbanken und führen Mitarbeiterschulungen an der EDV durch.
Besonderheiten der MDA Ausbildung
An der Berufsfachschule Bad Elster sind Schüler aus ganz Deutschland, größtenteils aus Bayern und Sachsen, vertreten. In der Fachschule für Medizinische Dokumentation wird neben dem Fachwissen auch das praktische Know-how vermittelt. Zahlreiche unterrichtsbezogene Projekte, wie das Durchführen und Auswerten von Umfragen und zwei ausbildungsintegrierte Praktika bieten viel Raum zum Üben. In den externen Praxiseinsätzen, beispielsweise in Einrichtungen der Johannesbad AG können wertvolle Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern geknüpft werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ausbildungsbeginn: jeweils zum 01. September
Die Ausbildung zum Medizinischen Dokumentationsassistenten beginnt jeweils am 01. September.
- Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Die dreijährigen Ausbildung zum Medizinischen Dokumentationsassistenten an der Medfachschule Bad Elster umfasst den theoretisch-praktischen Unterricht, die berufspraktische Ausbildung in externen Einrichtungen und viele Projekte, die sich auf den Unterricht beziehen. Für Interessierte besteht sogar die Möglichkeit, ein Praktikum bei einem unserer Partner in der Schweiz zu absolvieren.
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| Die angehenden Dokumentations-assistenten werden von qualifizierten Trainern in der aktuellen, berufsspezifischen Software geschult und lernen so, theoretische Inhalte in den zur Verfügung stehenden Computerkabinetten praktisch umzusetzen.
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Die Fachschule für Medizinische Dokumentation vermittelt folgende Ausbildungsinhalte: klinische Dokumentation im Krankenhaus, Tumordokumentation, klinische Forschung, Epidemiologie, Informationsverarbeitung.
- Ihr Abschluss: Staatlich anerkannte/r Medizinische/r Dokumentationsassistent/in
Für die Ausbildung für Medizinische Dokumentation sollten Bewerber ein großes Interesse an neuen Medien sowie am medizinischen Bereich mitbringen. Ein gewisses Grundverständnis für die Arbeit mit neuen Medien ist ebenfalls wichtig. Zugangsvoraussetzung ist die mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss mit zwei Jahren Berufserfahrung. Absolventen der Medizinischen Dokumentation haben vielfältige berufliche Einstiegsmöglichkeiten, zum Beispiel in Krankenhäusern, bei Krankenkassen oder in Softwarefirmen. Dabei profitieren sie vom guten Ruf der Medfachschule Bad Elster, denn Alumni, Praxispartner und Schwesterunternehmen aus der Johannesbad AG sind dort regelmäßig auf der Suche nach qualifizierten Absolventen.